Hautfaltenmessung

Jeder kennt sie: die sogenannten Problemzonen. Und die meisten haben mit Sicherheit die Erfahrung gemacht, dass es an bestimmten Stellen leichter fällt, Fett abzubauen als an anderen.

Die YPSI-Hautfaltenmessung gibt nicht nur Aufschluss über den Körperfettanteil und die Körperfettverteilung an verschiedenen Stellen des Körpers, sondern erklärt auch die Ursachen dafür und liefert somit individuelle Lösungsansätze.

Entwickelt wurde diese Methode ursprünglich von Charles Poliquin Ende der Neunziger Jahre als Bio-Signature-Methode. Der renommierte Trainer und mein Mentor Wolfgang Unsöld entwickelte diese Methode zur YPSI-Hautfaltenmessung weiter, die ich bei meinen Kunden anwende.

Bei dieser Messung wird an dreizehn Stellen des Körpers mit Hilfe eines Calipers, welcher auf bis zu 0,1 mm genau misst, die Dicke der Hautfalte gemessen. Daraus errechnet  sich der prozentuale Körperfettanteil , dessen Verteilung sowie die Muskelmasse.

Es besteht ein Zusammenhang zwischen der Dicke der Hautfalte und dem Hormonhaushalt. Durch die Messung ermitteln wir nicht nur den Körperfettanteil, sondern können auch Rückschlüsse darüber ziehen, wie sich dessen Verteilung auf unseren Hormonhaushalt auswirkt.

 

Der Hormonhaushalt ist für viele Funktionen im Körper zuständig. Hierzu zählen zum Beispiel die Regeneration, die Schlafqualität, der Stoffwechsel, das Stressmanagement und das Energielevel. Wenn der Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht gerät (Hormondysbalancen), arbeiten diese Funktionen nicht mehr optimal. Dies macht sich dann beispielsweise bemerkbar durch einen schlechten Schlaf, fehlende Energie - insbesondere am Morgen - und suboptimale Stoffwechselgeschwindigkeit.

Hormone sind voneinander abhängig. Dies bedeutet wie im Training: „Die Kette ist nur so stark wie das schwächste Glied.“ Das schwache Glied gilt es zu stärken. Durch die Hautfaltenmessung wird herausgefunden, welches das größte hormonelle Problem ist. Geht man dieses Problem an, wirkt es sich positiv auf alle weiteren Hormone aus.

Durch eine gezielte Anpassung von Ernährung und Training, dem Fokus auf der Verbesserung des Schlafs und der Einnahme von speziellen Supplements wird der Hormonhaushalt wieder optimiert und es ist dadurch sogar möglich, die einzelnen Problemzonen gezielt anzugehen.