Da Kaffeetrinken neben der sozialen ja auch eine nicht unerhebliche Genusskomponente aufzuweisen hat,  bekomme ich in letzter Zeit immer häufiger die Frage gestellt, inwieweit  Kaffee schädlich sei bzw. ob er bei einer Ernährungsumstellung erlaubt sei. 

In jenem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, wie man ihn am besten konsumieren sollte – mit Milch, ohne Milch, mit Zucker oder mit Süßstoff oder ganz ohne – einfach schwarz? 

Grundsätzlich  lautete meine Antwort immer:  Schwarz, ohne jeglichen Zusatz! 

Denn Milch enthält Laktose und Casein, statistisch gesehen zwei häufige Unverträglichkeiten. Wenn du demnächst also etwas in deinen Kaffee „kippen“ möchtest, greife stattdessen auf Kokosöl oder etwa Sahne zurück.  Sollte das nichts für dich sein, empfiehlt es sich, auf Mandel- oder Kokosmilch zurückzugreifen. Für alle Weltverbesserer- Sojamilch ist keine Option, es sei denn, du stehst auf zusätzliche Östrogene!#einhochaufeinenmännerbusen

Das in Kaffee enthaltene Alkaloid Koffein hat viele Wirkungen auf unseren Körper:

  • steigert den Herzschlag
  • weitet die Bronchien in der Lunge
  • verursacht eine Kontraktion der Gallenblase und fördert somit auf diesem Wege auch die Verdauung
  • Harndrang wird gesteigert sowie Müdigkeit unterdrückt
  • Bewirkt über den Sympathikus im Gehirn eine Verengung der Blutgefäße à z.B. kalte Hände nach dem Konsum von Kaffee

Jetzt stellt sich die Frage, welche weiteren Vorteile habe ich durch den gewissenhaften Konsum von Kaffee. Die gute Nachricht: Koffein erhöht die Umwandlung von Fett in Zucker und kann so beim Abnehmen eine unterstützende Wirkung haben. Weiterhin bewirkt Koffein die Freisetzung des Neurotransmitters Dopamin, konkret unser Gaspedal für mehr geistige Leistungsfähigkeit und ein konstanteres Energielevel. Darüber hinaus konnte in Studien nachgewiesen werden, dass eine gewisse Schutzwirkung gegenüber Diabetes Mellitus Typ II sowie Entstehung von Leberkrebs besteht.. Zudem ist Kaffee eines der wenigen bitteren Lebensmittel, die wir verzehren. Eben jener bittere Geschmack wirkt sich positiv auf unsere Leber  sowie die Insulinstabilität aus. Die Leber reguliert unseren Proteinstoffwechsel, was einen entscheidenden Effekt auf die Regeneration vom Training hat – vorausgesetzt der Kaffee ist von bester Qualität, frisch gemahlen und du konsumierst maximal ein bis zwei Tassen am Tag. #qualitätvorquantität

In diesem Zusammenhang empfehle ich es jedem , einen Kaffeevollautomaten oder sonstige Maschinen ohne Siebträger zu meiden, da die Gefahr von Schimmelsporen zu groß ist. Ferner befürworte ich es,  wenn keiner meiner Klienten  nach 16Uhr Kaffee konsumiert , damit der Schlaf keine Beeinträchtigung erfährt. #allaboutthebasics